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Ratgeber zu unsicherer Beschäftigung



 
 
Aktuell
02.02.2010:
Das von Arbeitsminister Jörg Bode vorgestellte arbeitsmarktpolitische Maßnahmenpaket ist aus Sicht des DGB "nicht ausreichend". Angesichts voraussichtlich steigender Arbeitslosenzahlen müssten die Anstrengungen verstärkt werden.
DGB-Kommentar zu Arbeitsmarktbilanz Minister Bode: Maßnahmenpaket reicht nicht aus
PM 08 Datum vom 02.02.2010 PR-TK/UGr

 
 

Kurzinfo Niedersächsischer Arbeitsmarkt - Januar 2010

Arbeitsmarktinfo
Die Arbeitslosenzahlen in Niedersachsen liegen höher als im Vorjahresmonat, beeinflusst vom Winter und der schwachen Konjunktur. Die Kurzarbeit wirkt weiterhin schützend. Aber immer mehr Unter-25-Jährige und Männer aus saisonabhängigen Berufen und dem derzeit konjunkturschwachen verarbeitenden Gewerbe werden arbeitslos. Der gemeldete Stand an ungeförderten Stellen hat langfristig weiter abgenommen. 

Unser Januar-Kurzinfo mit aktuellen Zahlen zum Arbeitsmarkt in Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt finden Sie hier.


Gewerkschaftliche Anforderungen an ein modernes Versammlungsgesetz für Niedersachsen

Die Kompetenz für das Demonstrations- und Versammlungsrecht ist auf die Länder übergegangen - aufgrund der Föderalismusreform. In Niedersachsen ist deshalb ein neues Gesetz in Arbeit.

Die Gewerkschaften haben ihre Anforderungen an ein modernes Versammlungsrecht in einem Positionpapier formuliert. Das Gesetz muss verfassungskonfrom sein und darf das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit nicht einschränken. Die DGB-Anforderungen finden Sie hier.


Besser läuft's mit Betriebsrat - Volkslauf am 14. März in Hannover

Fairness im Sport ist wichtig - Fairness im Betrieb auch! Betriebs- und Personalräte sorgen dafür, dass es am Arbeitsplatz fair zugeht. Vom 1. März bis 31. Mai 2010 werden sie wieder bundesweit in den Betrieben gewählt.

Wir meinen: Mit Betriebsrat läuft es besser. Deshalb: Wählen Sie mit, laufen Sie mit! Beim Volkslauf rund um den Maschsee in Hannover. Am 14. März 2010 um 12 Uhr. Es gibt Preise in jeweils fünf Altersgruppen. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich online anzumelden, finden Sie hier.


Netzwerkinfo der Kooperationsstellen Hochschulen-Gewerkschaften in Niedersachsen

Logo Kooperationsstellen

Die Kooperationsstellen Hochschulen-Gewerkschaften sind ein Bindeglied zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt. In ihrem Netzwerkinfo geben die fünf niedersächsischen Kooperationsstellen einen Überblick über ihre Arbeit im zweiten Halbjahr 2009.

Sie finden es hier.


Stellungnahme des DGB zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einheitlicher Ansprechpartner (NEAG)

Wirtschaft
Im Zuge der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie ist Niedersachsen gefordert, Einheitliche Ansprechpartner für ausländische Dienstleistende einzurichten. Der DGB kritisiert, dass der Entwurf für ein Niedersächsisches Gesetz über Einheitliche Ansprechpartner die Interessen der Beschäftigten unberücksichtigt lässt.

Die Stellungnahme finden Sie hier.


Stellungnahme des DGB zur Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes

Bildung allgemein
Das Bekenntnis zur Offenen Hochschule im Gesetzesentwurf begrüßen DGB und Mitgliedsgewerkschaften. Die vorgelegte Novelle zielt jedoch nicht auf eine Stärkung der Autonomie der Hochschulen. Studierende werden zur Finanzierung der Hochschulen herangezogen. Bildung wird zur Ware.

Die ausführliche Stellungnahme des DGB finden Sie hier.


Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen

Volksbegehren Bildung

Viele Eltern und Lehrkräfte sind mit der Bildungspolitik der Landesregierung unzufrieden. Das Bündnis für gute Schulen e.V. hat deshalb ein Volksbegehren auf den Weg gebracht. Es fordert die Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Jahren,  die Senkung der Mindestgröße für Gesamtschulen und den Erhalt der Vollen Halbtagsschulen.

Unterstützen Sie das Volksbegehren und unterschreiben Sie. Alle Unterlagen finden Sie auf Homepage der Initiative www.volksbegehren-schulen.de.


Die Geschichte der Volkswagen-Aktie und die Rolle der Gewerkschaften

Im Februar 1933 kündigte Adolf Hitler an, das "Auto für Jedermann" schaffen zu wollen. Während des NS-Zeit startete die Produktion des "Kraft durch Freude"- Wagens in der KdF-Stadt, dem späteren Wolfsburg. Finanziert war das Werk auch durch Gelder der Deutschen Arbeitsfront, die überwiegend beschlagnahmte Mittel des ehemaligen Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes waren.

Wie nach dem Krieg die Eigentumsrechte geklärt wurden, veranschaulicht Heft 32 der Regionalen Gewerkschaftsblätter. Dort ist die Chronologie der Ereignisse gebündelt und sind historische Materialien zusammengestellt. Zu bestellen ist dieser Band beim DGB-Bezirk Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt, Telefon 0511/12601-0.


Schülerwettbewerb zur Geschichte des 2. Mai 1933 gestartet

Schülerwettbewerb 2. Mai 1933
Unter dem Motto „Geschichte und Politik für junge Köpfe" ist bundesweit ein DGB-Schülerwettbewerb gestartet. Klassen, Teams oder Einzelne aus den Jahrgängen 8 bis 11 aller Schularten können daran teilnehmen.

Am Beispiel eines Gewerkschaftshauses ihrer Stadt oder Region sollen sie die Geschehnisse des 2. Mai 1933 recherchieren und darstellen. Damals haben die Nationalsozialisten die Gewerkschaftshäuser überfallen.

Es winken Preise im Gesamtwert von 25.000 Euro. Letzter Abgabetermin ist der erste Ferientag der Sommerferien 2010, in Niedersachsen also der 24. Juni 2010.

Die Preisverleihung findet Ende des Jahres 2010 in Berlin statt, inklusive Reise in die Bundeshauptstadt und zwei Übernachtungen für die drei Hauptpreisträger. Die geschichtliche Erinnerung wach zu halten und das kritische Bewusstsein gegen Neonazis zu stärken, ist das Ziel des Schülerwettbewerbs. Alle Informationen zum Wettbewerb gibt es im Internet unter www.zweiter-mai-1933.de.


Gute Arbeit!? Frauen wollen's wissen. 2. Bezirksfrauenkonferenz mit Mechthild Ross-Luttmann (CDU) und Edelgard Bulmahn (SPD)

Gute Jobs, gute Verdienste, eine eigenständige Existenzsicherung sowie die Möglichkeit, Arbeit und Familie erfolgreich miteinander vereinbaren zu können - das erwarten Frauen heute vom Berufsleben.

Welche Anforderungen Arbeitnehmerinnen an die Politik stellen, damit diese Erwartungen umgesetzt werden, diskutierten Betriebsrätinnen und Gewerkschafterinnen im Rahmen der 2. Ordentlichen Bezirksfrauenkonferenz mit der Ministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) sowie der SPD-Bundestagsabgeordneten Edelgard Bulmahn.

Eine Bildergalerie der Konferenz finden Sie hier.


Für'n Appel und'n Ei?! Studie "Niedriglöhne in Niedersachsen - Branchenanalysen"

Mehr als jeder fünfte abhängig Beschäftigte in Niedersachsen erhielt einen Lohn unter der Niedriglohnschwelle von 9,62 Euro (Stand 2007). Insgesamt gab es damit mindestens 623.000 Geringverdiener in Niedersachsen. Zu den Problembranchen gehören das Gastgewerbe, das Bäckerhandwerk, das Wachgewerbe und der Einzelhandel.

Ausführlich beschreibt den Niedriglohnsektor die von Göttinger Wissenschaftlern erarbeitete Studie "Für'n Appel und 'n Ei?! Niedriglöhne in Niedersachsen - Branchenanalysen". Zum Download (3,6 MB) finden Sie die Studie in Kurzfassung hier. Eine Dokumentation der Tagung vom 13. August sowie die Studie als Langfassung finden Sie hier.


WISO-Info - Gewerkschaftliche Informationen zu Wirtschafts- und Sozialpolitik

Einen Kommentar des Politologen Georg Fülberth zur Schuldenbremse, ein Interview mit Dr. Cornelia Heintze über das skandinavische Wohlfahrtsmodell, gewerkschaftliche Forderungen an den hessischen Landeshaushalt, einen Diskussionsbeitrag zur EU-Dienstleistungsrichtlinie, Anmerkungen zur Dienstleistungsgesellschaft und zur Niedriglohnbeschäftigung sowie drei Buchbesprechungen.

Das bietet die neue Ausgabe des WISO-Info, herausgegeben vom Arbeitskreis für Wirtschafts- und Strukturpolitik bei den DGB-Bezirken Hessen-Thüringen und Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt. Die Ausgabe 02/2009 finden Sie hier zum Download (2MB).


Kriege vermeiden - Krisen bekämpfen - die Weltwirtschaft neu ordnen. Antikriegstag 2009

Antikriegstag
Vor siebzig Jahren begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. 60 Millionen Opfer stehen für den schlimmsten Vernichtungskrieg in der Geschichte der Menschheit. Auch 70 Jahre danach sind wir Tag für Tag mit Kriegen konfrontiert.

Der DGB setzt sich deshalb anlässlich des Antikriegstages für eine friedlichere Welt und eine gerechtere Wirtschaftsordnung ein. Denn Konflikte, Krisen und Kriege werden nur vermieden, wenn die Verteilung von Wohlstand in und zwischen Staaten gerechter wird. Den Aufruf des DGB zum Antikriegstag finden Sie hier , eine Übersicht über Veranstaltungen in in Niedersachsen hier .


Auf Spur bleiben - Radeln für den Mindestlohn

Vom 10. bis zum 24. Juli 2009 radelte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) für den Mindestlohn - von Lingen über Emden und Varel nach Stade. Mit einer ausgedehnten Fahrradtour durch Norddeutschland verstärken wir so kurz vor der Bundestagswahl die Forderung nach einer Lohnuntergrenze und machen auf die unwürdigen Arbeitsbedingungen vieler Beschäftigter im Land aufmerksam. Wie es war, können Sie unter "www.mindestlohn.de" nachlesen.

Niedersachsenaufruf gegen Atomkraft

Der von sechs niedersächsischen Gewerkschaftern und Politikern initiierte ‚Niedersachsenaufruf gegen Atomkraft’ erfährt eine breite Unterstützung. Gemeinsam mit DGB-Bezirksvorsitzenden Hartmut Tölle haben sich bereits 65 Erstunterzeichner aus Bürgerinitiativen, Personal- und Betriebsräten, Politik, Wissenschaft und Kultur hinter den Aufruf gestellt.
Mit der landesweiten Unterschriftenaktion im Internet wird ein klares Zeichen für den Atomausstieg und gegen Atomlobbyismus gesetzt. Ab sofort haben alle Niedersachsen die Möglichkeit, die Initiative zu unterstützen. Unterschriften werden auf der Internetseite www.niedersachsen-gegen-atomkraft.de gesammelt.
Die Initiatoren des Aufrufs sind Siegfried Sauer (ver.di), Hartmut Meine (IG Metall), Garrelt Duin (SPD), Wolfgang Jüttner (SPD), Brigitte Pothmer (Grüne) und Rebecca Harms (Grüne).


Solidarische Sozialversicherung stärken

Die richtige Antwort auf die Wirtschaftskrise kann nur in einer Stärkung des Sozialstaates liegen, meinen DGB und Sozialverband Deutschland. Die beiden niedersächsischen Organisationen fordern deshalb in einem gemeinsamen Positionspapier den Ausbau der solidarischen Sicherungssysteme. Eine Reform der Arbeitslosenversicherung, die Abschaffung der Rente mit 67 sowie die Einführung einer Bürger- und einer Erwerbstätigenversicherung gehören dazu. Lesen Sie das Papier hier.


"Deutschland nervt!" - Hans-Erich Viet erhält DGB-Filmpreis 2009

DGB-Filmpreis 2009
Das Publikum des 20. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney hat entschieden: Der deutsche Regisseur Hans-Erich Viet erhält in diesem Jahr den DGB-Preis für gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme. Die Schauspielerin Nina Kronjäger überreichte den Preis gestern Abend (Sonntag, 14. Juni) in Emden an den gebürtigen Ostfriesen.

Viets Film "Deutschland nervt" ist ein dokumentarisches Roadmovie quer durch Deutschland, in dem sich der Regisseur auf die Suche nach den Befindlichkeiten der Nation begibt. Die Reise geht von Norderney in die Alpen, von kämpfenden Fabrikarbeitern zu deutschen Soldaten im Kosovo, vom Schützenverein zur Geleebananenfabrik und von Schlagersänger Sanny auf dem Auricher Weihnachtsmarkt zur Cousine von Graf Stauffenberg.

Der DGB hat die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal vergeben. Im Wettbewerb standen fünf Filme. Weitere Informationen zum DGB-Filmpreis erhalten Sie "hier". Weitere Infos zum Filmfest Emden-Norderney finden Sie "hier".


100.000 Menschen machen in Berlin Druck für ein soziales Europa.

An der Großdemonstration von DGB und Europäischem Gewerkschaftsbund haben sich am Samstag in Berlin 100.000 Menschen beteiligt. Gleichzeitig protestierten 30.000 Menschen in Prag. Damit sind im Rahmen der Aktionstage vom 14. bis 16. Mai in Madrid, Brüssel, Berlin und Prag insgesamt 330.000 Menschen dem Aufruf der Gewerkschaften gefolgt.

Bilder und weitere Informationen zu den Aktionstagen für ein soziales Europa finden Sie unter www.dgb.de.


Über 61.000 Menschen bei niedersächsischen DGB-Veranstaltungen zum Tag der Arbeit

Mehr als 61.000 Menschen haben an den über 70 Veranstaltungen des DGB rund um den Tag der Arbeit in Niedersachsen teilgenommen. Die größten Veranstaltungen fanden in Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg statt.

Ein beeindruckendes Zeichen gegen Rechts setzten die TeilnehmerInnen der DGB-Kundgebung in Hannover. Unter dem Motto „bunt statt braun" nahmen knapp 20.000 Menschen teil. Zum daran anschließenden „Fest für Demokratie" werden weitere 10.000 Besucher erwartet.


Lehrstellen in Gefahr - Schutzschirm für Ausbildung

Die Zahl der angebotenen betrieblichen Ausbildungsplätze ist in Niedersachsen im März 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 5,7% auf rund 32.165 gesunken. Es fehlen rund 7.820 betriebliche Lehrstellen, denn insgesamt suchen 39.985 junge Menschen einen Ausbildungsplatz. Unsere März-Analyse des Ausbildungsmarktes finden Sie hier.

Es besteht die Gefahr, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise weiter negativ auf den Ausbildungsmarkt wirkt. Der DGB fordert deshalb einen "Schutzschirm für Ausbildungsplätze". Dazu hat der DGB einen 13 Punkte umfassenden Katalog vorgelegt: Unter anderem schlägt er eine Übernahmeprämie für Azubis aus Insolvenzbetrieben vor und die Stärkung der Ausbildung durch Branchenfonds. Mittelfristig müsse die Qualität der dualen Berufsausbildung systematisch ausgebaut werden. Weitere Infos finden Sie hier.


EU-Fördergelder für Niedersachsen. Eine Praxishilfe für ArbeitnehmerInnen.

Arbeitsmarktinfo

Die Europäische Union stellt erhebliche finanzielle Mittel bereit, um in Niedersachsen das wirtschaftliche Wachstum zu fördern und mehr Beschäftigung zu schaffen. Unternehmen und Beschäftigte können hohe Zuschüsse für Sachinvestitionen und Weiterbildung erhalten. Diese Möglichkeiten sind oftmals - auch bei den Unternehmensleitungen - unbekannt.

Eine Praxishilfe der EU-Beratungsstelle der Gewerkschaften gibt nun einen ersten Überblick und unterstützt ArbeitnehmerInnen, Betriebsräte und Gewerkschafter. Das Ziel: die Chancen der Strukturförderung für Weiterbildung, für Innovation und für Gute Arbeit besser zu nutzen.

Hier können Sie sich die Broschüre herunterladen.


Für Ausstieg aus Atomenergie

An einem geregelten Ausstieg aus der Atomausstieg führt kein Weg vorbei. Das macht der Ausschuss für Umweltfragen (AfU) des DGB in einem Positionspapier deutlich. Anlass sind die undurchsichtigen Ereignisse rund um das Versuchsbergwerk Asse II und die Proteste gegen die Castor-Transporte nach Gorleben. Der DGB fordert die Landesregierung auf, ein schlüssiges und langfristiges Energiekonzept zu entwickeln, das eine klare Strategie für den Ausstieg aus der Atomenergie enthält.

Das ausführliche Positionspapier des Ausschusses für Umweltfragen beim DGB-Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt zu Atompolitik und Endlagerung radioaktiver Abfälle finden Sie hier.


Für 'n Appel und 'n Ei?! DGB startet Niedriglohn-Forum

Ob Friseurin, Bäckereiverkäuferin oder Wachmann - viele Menschen bekommen auch in Niedersachsen für ihre Arbeit viel zu niedrige Löhne. Sind auch Sie betroffen? Dann schildern Sie uns Ihren Fall in unserem Niedriglohn-Forum www.niedriglohn-in-niedersachsen.de.

Wir kümmern uns. Arbeit soll sich schließlich lohnen. Der DGB will mit dieser Aktion den Betroffenen ein Forum geben und ihrer Stimme Gewicht gegenüber der Politik verleihen.


Zukunft Rente

Rente muss zum Leben reichen! Rentenkürzungen, unsichere Jobs und niedrige Löhne sind der Grund, warum immer mehr Menschen im Alter arm sind. Private Altersvorsorge ist für viele utopisch. Rente mit 67 oder die Abschaffung der gesetzlich geförderten Altersteilzeit verschärfen die Probleme. Deshalb macht sich der DGB für eine sichere Altersversorgung stark.

Unter dem Titel "Zukunft Rente" hat der DGB Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt deshalb eine Aktionszeitung veröffentlicht. Stimmen aus den drei Bundesländern verdeutlichen, wie es um die Alterssicherung steht. Der Ausbau der gesetzlichen Rentenversicherung, der Kampf gegen Altersarmut sowie eine bessere Erwerbsminderungsrente sind zentrale Forderungen des DGB.

Lesen Sie hier, wie sich der DGB für eine gerechte Rentenpolitik einsetzt.

 


Weichen richtig stellen – DGB-Anforderungen an die niedersächsische Landesregierung

Im Landtagswahlkampf haben die Gewerkschaften unter dem Motto „Niedersachsen hat mehr verdient. Gute Arbeit. Soziale Gerechtigkeit.“ klare landespolitische Ziele formuliert. Knapp ein Jahr nach Beginn der zweiten Legislaturperiode von CDU und FDP ist es an der Zeit, die Arbeit der Landesregierung an den Positionen der Gewerkschaften zu messen.

Die Anforderungen des DGB an die niedersächsische Landesregierung in der Legislaturperiode 2008 bis 2013 lesen Sie hier.


DGB-Index Gute Arbeit 2008

Jeder dritte Beschäftigte in Niedersachsen bewertet seinen Arbeitsplatz negativ, nur jeder siebte findet seine Arbeitssituation durchwegs positiv. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt der DGB-Index Gute Arbeit 2008. Bei dieser Umfrage im Auftrag des DGB wurden in Niedersachsen rund 620 Personen befragt. Ein weiteres Ergebnis des DGB-Index: Zwischen Normalarbeitsverhältnissen und unsicheren Jobs herrscht eine große Kluft. Denn von denjenigen Beschäftigten, die in unsicheren Verhältnissen arbeiten, haben sogar 41 Prozent schlechte Arbeit. Der DGB bewertet diese Ergebnisse als alarmierend, denn schlechte Arbeit belastet nicht nur die Beschäftigten, sondern hat auch negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Niedersachsens. DGB-Landeschef Hartmut Tölle forderte deshalb bei einem Pressegespräch die Politik auf, bessere Rahmenbedingungen für Gute Arbeit zu schaffen. Dazu zählen Korrekturen am Teilzeit- und Befristungsgesetz, eine konsequente Regulierung von Leiharbeit sowie eine bessere Mitbestimmung der Menschen an ihrem Arbeitsplatz. Lesen Sie ausführlich über die Ergebnisse des DGB-Index gute Arbeit 2008 unter www.niedersachsen.dgb.de/themen/grundsaetzliches/gute_arbeit/


ACHTUNG! UNSICHERE ARBEIT.

Ratgeber Leiharbeit

Jährlich beginnen weit über 1 Million Menschen ein Arbeitsverhältnis bei einer Leiharbeitsfirma. Doch die Arbeitsverhältnisse sind unsicher, die Bezahlung ist meist niedriger als bei den Stammbeschäftigten der Unternehmen. Nicht zuletzt macht auch die Bundesagentur für Arbeit Druck auf Arbeitslose, Leiharbeit und niedrige Löhne zu akzeptieren.  Rat für Leiharbeiter bietet der Deutsche Gewerkschaftsbund in der Broschüre "ACHTUNG! UNSICHERE ARBEIT." Dort finden Zeitarbeiter konkrete Hilfestellung und Tipps zu wichtigen Fragen: Welcher Lohn steht mir zu? Was ist wichtig im Arbeitsvertrag? Wie verhalte ich mich gegenüber der Arbeitsagentur? Was können Betriebsräte für mich tun?

Die 40-seitige Broschüre im DIN A5-Format kostet 50 Cent und kann online beim DGB bestellt werden (weiter).